Permakultur

 

Nicht nur von ökologisch nachhaltig reden, sondern auch praktisch umsetzen. Dieses Prinzip verfolgen wir in Shangilia.

Nachdem wir in den vergangenen Jahren eine Solar- und Biogasanlage und mehrere Wasserspeicher installierten, wollten wir nun den Nutzgarten von ungesunden Düngern befreien und einen Biogarten anlegen. Die Ökotoxikologin und Spezialistin für Permakultur Dr. Silke Bollmohr unterstützt die Umgestaltung des Gartens mit ihrem Verein Hamana. Sie bietet jetzt auch Kurse in Shangilia/Kenia zum Thema Permakultur an. Es gibt folgende Kurse:

  • 10  Tage „Permaculture Design Certification Course“
  • 5  Tage Course on Sustainable Solutions
  • 3  Tage Integrated Pest Management Course
  • 2 Tage Introduction to Urban Permaculture
  • 1 Tag Training for Teachers

Weitere Informationen zu den Kursen finden Sie hier. Oder nehmen Sie direkt Kontakt mit Dr. Bollmohr (silke.bollmohr@gmail.com) oder Anja Faber auf (anja.faber@shangilia.de).

Aber was ist eigentlich Permakultur?

Perma hat seinen Ursprung im lateinischen permanere und bedeutet fortdauern. Ein Nutzgarten im Zeichen der Permakultur soll eben dies sein – ein fortdauernder nachhaltiger, natur-naher und dauerhaft funktionierender Kreislauf. Grundprinzip ist ein ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiges Wirtschaften mit allen Ressourcen. Die nachhaltige Produktion von Nahrungsmitteln steht dabei im Mittelpunkt.

Wie klappt die Umsetzung? Die Gärtner wurden zunächst in einem Workshop informiert, welche Regeln sie beim Anlegen des Gartens beachten müssen. Doch wichtig ist uns auch, bei den Kindern und Angestellten ein Bewusstsein für Umwelt und gesunde Ernährung zu vermittelt. Und so bekommen die Kinder in Shangilia immer frische Sachen aus dem eigenen Garten zu essen.

Und was bedeutet dies nun praktisch?

Auf den Beeten stehen viele verschiedene Pflanzen, die sich im Wachstum gegenseitig begünstigen. Um die Felder herum stehen Bananen- und Obstbäume, die den Beeten den nötigen Schatten spenden. Am Rand blühen viele verschiedene Blumen, die Insekten anziehen. Dazwischen stehen Kräuter. Biodiversität wird hier also groß geschrieben. Es werden ausschließlich organische Dünger und Hühnermist verwendet. Weitgehend werden nicht hybride Samen verwendet, so dass aus den Pflanzen wieder neuer Samen gewonnen werden kann.

Und was sagen die Kinder dazu?

Wir sind schon sehr gespannt darauf, unsere eigenen Beete zu bepflanzen. Wir haben schon einige neue Gemüsesorten kennengelernt“ sagt Rose Nduku.

Finanziell wird dieses Projekt unterstützt von der Stiftung Natur-Mensch-Kultur.

 

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse an Shangilia.

Für Fragen, Anregungen und weitergehende Informationen zum Projekt oder unserer Organisation stehen wir gerne zur Verfügung.